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Hanftropfen gegen Schlafstörungen. Ursachen, Wirkung, Dosierung

Etliche Personen leiden unter Durchschlaf oder Einschlafproblemen. Viele greifen mittlerweile auf Schlaftabletten von Ihrem Arzt zurück. Eine Möglichkeit dagegen natürlich vorzugehen bzw. chronischen Schlafstörungen natürlich entgegen zu wirken, ist die Einnahme von dem Extrakt einer Hanfplanze. Mittlerweile findet man den Extrakt der Pflanze in verschiedensten Variationen, sei es Öl basierend oder in Tropfen Form.

Der Extrakt der Pflanze wird seit Jahrzehnten als beruhigendes und schlafförderndes Mittel genutzt. So gab es bereits im 19. Jahrhundert das Schlafmittel „Bromidia“, das aus Bilsenkrautextrakten, Kaliumbromid und Chloralhydrat bestand und in den USA äußerst populär war. Deutschland versuchte sich auch an ähnlichen Rezepturen. Studien geben Hinweise beim heutigen Stand, dass der Extrakt aus Hanfplanzen schlaffördernde Eigenschaft besitzen würde, insbesondere Pflanezn mit einem hohen CBD-Gehalt.

Was genau ist eine Schlafstörung?

Man unterscheidet zwischen sechs verschiedenen Schlafstörungsformen, die sowohl andere Ursachen, als auch Ausprägungen haben:

  • Insomnie (Schlaflosigkeit)
  • Hypersomnie (erhöhtes Schlafbedürfnis)
  • Parasomnie (Verhaltensauffälligkeit in den Schlafphasen)
  • schlafbezogene Atmungsstörungen (z. B. Schlafapnoe)
  • schlafbezogene Bewegungsstörungen (z. B. Restless-Legs-Syndrom)
  • zirkadiane Rhythmusstörungen (Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus)

 

Nicht jede ist ein Problem für den Menschen. Sobald aber die Störung chronisch auftritt, schädigt das dem Körper. Man spricht von einer chronischen Schlafstörungen, wenn man an mehr als 3 Tagen in der Woche über einen längeren Zeitraum (6 Wochen) Schlafprobleme vorhanden sind. Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden durch einen dauerhaft gestörten Schlafrhythmus begünstigt und die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit schon bei leichten Schlafproblemen negativ beeinflusst.

Probleme mit der Atmung bei Schlaflösigkeit

schlafstörung hanftropfen cebiol Durch Schlafprobleme entstehend in den meisten Fällen auch Probleme it der Atmung in der Nacht. Diese können wir nicht im Schlaf bewusst steuern, sondern es passiert automatisch über das vegetative Nervensystem. Der Schlaf kann die Atmung zum Beispiel durch die Erschlaffung von Muskeln beeinflussen. So kommt es teilweise zu Atemaussetzern, die zwar vom Gehirn direkt bemerkt und behoben werden, trotzdem aber zu einem unruhigen Schlafverhalten führen.

Parasomnie

Störungen die den Schlafablauf stören sind nicht die einzigsten Auffälligkeiten die als Parasomnie benannt werden. Zu weiteren Auffälligkeiten zählen auch als Beispiel Zähneknirschen, Schlafwandel, Schnarchen und im Schlaf reden. Eine Parasomnie wird nicht immer sofort erkannt bzw. wird nicht sofort als solche wahrgenommen. Es kann durch einen Parasomnie gesundheitliche Folgen haben, wenn man z.B. Schlafwandelt und dabei stürzt – oder sogar die Wohnung/Haus verlässt.

Zirkadiane Schlaf-Wach-Rhythmusstörung

Von einer Schlaf-Wach-Rhythmusstörung spricht man dann , wenn der Schlaf-Wach-Rhythmus gestört ist. Dieser umfasst normalerweise etwa 24 Stunden. Dabei sind die Dauer der Wach- und Schlafphasen von Mensch zu Mensch individuell und richten sich nach der inneren Uhr, also normalerweise nach Helligkeit und Dunkelheit. Sobald aber der Rhythmus gestört wird, z.b. wenn der Zyklus mehr als 24h dauert, liegt eine Störung vor. Auch Zeitverschiebungen spielen hier eine große Rolle, bekannt auch als Jetlag. Personen, die in der Schichtarbeit arbeiten, leiden häufig unter einer zirkadianen Rhythmusstörung, da sie aufgrund wechselnder Arbeitszeiten keinen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus umsetzen können.

Hypersomnie

Die sogenannte Hypersomnie liegt vor, wenn zwar gut ein- und durchgeschlafen wird, aber ein erhöhter Schlafbedarf vorliegt. Man sollte hier als Grenze mehr als zehn Stunden täglich ansetzen. Wer unter Hypersomnie leidet, empfindet seine Schlafphasen als angenehm und ist auch tagsüber nicht besonders müde, ist trotzdem ständig Müde.

Was können die Ursachen der Schlafstörung sein?

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Schlafstörungen ist meistens die Folge von psychischen Erkrankungen, in der Regel rufen Depressionen diese hervor – aber auch körperliche Erkrankungen. Es handelt sich in diesen Fällen um sekundäre Schlafstörungen. Sowas trifft aber auch recht oft durch die Einnahme von Alkohol, Drogen und anderen dubiosen Substanzen wie Medikamente.

Einer der wichtigstens Aspekte ist der Punkt Stress im Beruf oder stressiger Alltag- diese können das Schlafverhalten beeinflussen. Oft sind diese aber auch durch psychische und organische Ursachen begründet und quasi Symptome einer anderen Krankheit. Auch durch chronische Schmerzen kann das Schlafverhalten negativ beeinflusst werden, wenn man unter Schmerzen liegt und versucht einzuschlafen.

Es können aber auch zur gleichen Zeit mehrere Faktoren eine Rolle spielen, die sich mit der Zeit verändern. Verschwindet eine Ursache durch erfolgreiche Therapie komplett, muss nicht automatisch auch die Schlafstörung verschwinden. Sie kann sich mit der Zeit so sehr verselbstständigen, dass die bloße Angst vor ihr schon zu weiteren Störungen führen kann.

Nicht immer findet sich ein Grund. So besteht eine idiopathische Insomnie von Kindheit an ohne erkennbaren Grund. Es kann passieren, dass Kinder das richtige Schlafverhalten nicht erlernen und in der Folge lebenslang mit Schlafproblemen zu kämpfen haben. Deshalb ist es wichtig, von klein auf Rituale und feste Schlafenszeiten einzuführen.

Therapie und Behandlung der Schlafslösigkeit

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Kurzfristig können Schlafmittel Abhilfe schaffen. Das ändert aber nichts an der Ursache und wenn es sich um eine chronische Schlafstörung handelt, sollte die Behandlung mit Schlafmitteln/Medikamenten nicht zur Dauerlösung werden.

Verschiedene Entspannungstechniken wie Yoga oder Sport können zur Unterstützung eingesetzt werden und können eine beruhigende Wirkung haben. Sie helfen, Muskeln zu entspannen und abzuschalten, verbessern aber nicht den Erholungswert des Schlafes an sich. Eine Kombination von Sport und Entspannung ist ideal, um den gesunden Schlaf bzw. erholsamen Schlaf effektiver zu gestalten und zu verlängern.

Schlafstörungen die häufig bei Kindern auftreten, wie der bereits erwähnte Nachtschreck und die Schlaftrunkenheit, sind typisch und müssen nicht behandelt werden. Sie können gelegentlich auftreten und dauern meist nicht über einen längeren Zeitraum an.

Nicht-medikamentöse Behandlung der Schlafstörung mit Hanftropfen und Hanfölen

Neben Sport und Entspannungstechniken kann auch das Umstellen von Lebens- und Essgewohnheiten gegen Schlafprobleme helfen. Man spricht dabei von der sogenannten Schlafhygiene. Wichtige Punkte einer gelungenen Schlafhygiene sind zum Beispiel ein gutes Bett und eine hochwertige Matratze, die für Gewicht und Größe geeignet ist.

Auch an der Ernährung kann man vieles anpassen: Sie sollte nicht zu reichhaltig, zu scharf und nicht zu spät eingenommen werden. Koffeinhaltige Getränke und Zigaretten sollten nicht vor dem Schlafengehen konsumiert werden, denn sie können den guten Schlaf beeinträchtigen. Ruhe, Dunkelheit und eine passende Temperatur sind für die Schlafhygiene ebenfalls von Bedeutung.

Welche Rolle spielt das Endocannabinoidsystem?

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Das Endocannabinoidsystem beeinflusst verschiedene Funktionen im Körper, so zum Beispiel die Schmerzwahrnehmung und den Appetit sowie auch die Schlafregulierung. Das Netzwerk von (CB1 und CB2) ist im gesamten Körper verteilt, vor allem aber im Nervensystem, Immunsystem und im Gehirn.

Dass nun das Endocannabinoidsystem am Schlafwachrhythmus beteiligt ist, zeigen verschiedene Untersuchungen. Unter anderem haben die Forscher der University of A Coruña in Spanien gezeigt, dass das körpereigene Anandamid durch die Aktivierung des CB1-Rezeptors die Aktivität im Thalamus erhöht, woraus sie schlussfolgerten, dass Endocannabinoide bei der Regulation des Schlaf-Wach-Zyklus sowie der Wachheit (Tag-Nacht-Rhythmus) eine Rolle spielen.

Das Endocannabinoid (CB2) hingegen ist tagsüber in höherer Konzentration vorhanden, sodass man annehmen muss dass dieses körpereigene, vermutlich fürs Wachwerden/Wachbleiben beteiligt ist.

Wie genau diese Regulationen funktionieren, ist nicht ganz klar – wird aber weiter erforscht. Hinzu kommt außerdem, dass weitere Systeme im Körper den Schlaf Wach Rhythmus steuern bzw. hieran beteiligt sind. Wenn jedoch das Endocannabinoid System in das System des Schlaf-Wach-Rhythmus eingreifen kann, könnte dieses System auch durch von außen zugeführte Rezptoren aus der Hanf Pflanze einen positiven Effekt haben.

Extrakt aus der Hanfplanze gegen Schlafstörungen

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In diesem Zusammenhang ist auch eine aktuelle Studie interessant, deren Ergebnisse erst im April 2018 veröffentlicht wurden. Die Forscher der University of Sao Paulo untersuchten den Extrakt aus Hanfpflanzen in Öl Form auf den Schlaf-Wach-Rhythmus. Ziel der Studie war es, die Wirkung einer klinisch anxiolytischen Dosis von dem Extrakt der Hanfpflanz auf den Schlaf-Wach-Zyklus von gesunden Probanden zu bewerten.

An der Studie nahmen 27 gesunde Probanden teil, die den Extrakt aus der Pflanze oder ein Placebo erhalten haben. Während die Probanden schliefen, wurden Polysomnographie-Aufnahmen gemacht. Von anxiolytischen und antidepressiven Arzneimitteln wie Benzodiazepinen und selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern ist bekannt, dass diese den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflussen können. Eine schlaffördernde Wirkung wurde von den Forschern zwar nicht beschrieben, jedoch wurde ausgeführt, dass der Extrakt der Hanfpflanze den Schlafzyklus der Probanden nicht negativ beeinträchtigte.

Hanftropfen als Schlafmittel: Abwägung des Für und Wider

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Wenn man nur leichte Schlafstörungen hat, kann man diese mit simplen kleinen Änderungen bekämpfen. So sollte man abends auf koffeinhaltige Getränke und Alkohol verzichtet und das Zubettgehen mit vollem Magen vermieden werden. Zudem ist der Verzicht auf das Mittagsschläfchen sehr wichtig, genauso das Antrainieren eines regelmäßigen Rhythmus, was einen positiven Effekt haben kann. Das heißt, es ist sinnvoll, dass man feste Aufsteh- und Zubettgeh Zeiten hat. Auch die regelmäßige Bewegung an der frischen Luft kann dabei helfen, abends besser einzuschlafen.

Bei starken und vor allem chronischen Schlafstörungen kann die Einnahme eines Medikamentes in Erwägung gezogen werden. Hanftropfen also der Extrakt aus der Hanfplanze kann das Einschlafen fördern, da der Extralt der Hanfpflanze den Blutdruck senkt und die Arterien erweitert. Dies kann eine beruhigende Wirkung zur Folge haben. Grundsätzlich kann also der Extrakt der Hanfpflanze eine Alternative zu den klassischen Schlaftabletten sein.

Darüber hinaus kann auch der Einsatz von Hanfpflanzen-Öl als Hilfsmittel infrage kommen. Dieses hat den Vorteil, dass es nicht-psychoaktiv und legal in Deutschland käuflich ist. Je nach Dosierung kann Das Öl jedoch verschiedene Wirkungen entfalten. So kann Hanf Öl in geringen Dosen wachmachend wirken und in höheren Dosen eine sedierende Wirkung haben. Dennoch könnten Betroffene einen Versuch mit Hanf Extrakt Öl wagen, da es sehr nebenwirkungsarm ist.

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